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Jubiläumsmedaille 800 Jahre Marktgemeinde Waldthurn

Die Nummer 1 für den Bürgermeister – limitiert – zertifiziert – einmalig

Neustadt/WN/Waldthurn (franz voelkl)

„An diesem schönen Tag übergebe ich die Medaille mit der Nummer 1 exklusiv an den Waldthurner Bürgermeister“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Vereinigten Sparkassen Josef Pflaum am vergangenen Montagvormittag. Vom 9. bis 18. Juni 2017 feiert Waldthurn das Jubiläum mit einem großen Heimatfest, zu dem mehrere Tausend Besucher erwartet werden.

Wenn die zehn Festtage vorbei sind, dann erinnert auch in Jahren noch eine Jubiläumsmedaille daran, dass Waldthurn heuer 800 Jahre alt geworden ist.

Die Vereinigten Sparkassen Eschenbach i.d.Opf. – Neustadt/WN – Vohenstrauß haben eine Jubiläumsmedaille mit Sonderprägung aufgelegt. Bei einem Pressegespräch erklärte Pflaum, dass Waldthurn in der Herzregion der Sparkasse liege. Die Idee zu dieser Sonderprägung stamme von der Sparkasse in Zusammenarbeit mit der Marktführung. „Wir freuen uns, mit der Auflage der Sonderprägung einen Beitrag zu Waldthurns Jubiläum zu leisten“.

Auf der Vorderseite der Medaille ist das Wahrzeichen der Gemeinde, das ehemalige Schloss Lobkowitz abgebildet – die Rückseite zeigt das Gemeindewappen.

Die Auflage ist auf 400 Stück limitiert und nummeriert. Die Medaille hat einen Durchmesser von 30 mm (Rondeneinsatzgewicht 10,5 Gramm). Die Ausprägung ist in Feinsilber 999/000 in Spiegelglanz inkl. Etui, Münzkapsel und Zertifikat. Der Preis inkl. MwSt. beträgt 46 Euro. Erhältlich ist die Münze an der Sparkasse in Vohenstrauß und bei der Gemeindeverwaltung in Waldthurn. Die Münze ist auch in Feingold 999/000 erhältlich. Der Preis dürfte bei knapp 800 Euro liegen – Einzelheiten auf Anfrage.

Im Beisein des Sparkassen–Verwaltungsratsvorsitzenden Rupert Troppmann und Vorstandsmitglied Gerhard Hösl übergab Pflaum die Medaillen an Beimler und Waldthurns 2. Bürgermeister Roman Bauer.

„Die Auflage ist limitiert – zertifiziert – einmalig“, schwärmte Pflaum. Auch Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher aus Weiden ließ es sich als „Freund und Fan von Waldthurn“ nicht nehmen, bei der Medaillenvorstellung dabei zu sein.

Bürgermeister Beimler freute sich über die gelungene Prägung mit dem Waldthurner Lobkowitzschloss und betonte die gute Verbindung zu den Lobkotwitzern auch in der heutigen Zeit. „Das Fürstenehepaar, ihre Durchlaucht Fürstin Elisabeth von Lobkowicz und Durchlaucht Fürst Jaroslav von Lobkowicz haben die Ehrenschirmherrschaft für unsere 800-Jahrfeier, mit 500 Jahre Gemeindeerhebung übernommen“. Troppmann meinte in seiner Eigenschaft als Bürgermeister von Neustadt/WN, dass man mit Waldthurn viele gute historische Verbindungen habe. „Zwar ist in Neustadt/WN das größere Lobkowitzschloss, aber hinsichtlich der 800 Jahrfeier sind die Waldthurner uns ein Jahr voraus“.

Die Sparkassen-Geschäftsstelle Vohenstrauß wird sich laut Pflaum während des „Historischen Markttreibens“ am Samstag, 10. Juni 2017 mit einem historischen Münzprägestand präsentieren. Dort können die Festbesucher mit einer Spindelpresse eigenhändig ihre Erinnerungsmünze aus Zinn prägen (Kosten: 5 Euro).

Bild (franz voelkl) von links: Sparkassen-Vorstandsmitglied Gerhard Hösl, 2. Bürgermeister von Waldthurn Roman Bauer, Bürgermeister von Neustadt/WN und Verwaltungsratsvorsitzender Rupert Troppmann, Bürgermeister Josef Beimler (Waldthurn) Sparkassen Vorstandsvorsitzender Josef Pflaum und Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher

Schwarze Hände und Gesichter

Reifenwechsel fürs Heimatfest

Albersrieth (franz voelkl) Eigentlich sind die Festburschen der 800-Jahrfeier sauber beieinander. Eine Ausnahme machten sie am vergangenen Samstag. Schwarze Hände und so manch schwarze Streifen im Gesicht zeugten davon, dass sie nicht nur Feste feiern, sondern auch richtig zupacken können. Bei der Reifenwechselaktion im Autohaus Stiebitz in Albersrieth arbeiteten die knapp 20 jungen Männer in vier Teams, um an den insgesamt 50 Autos die Winterreifen abzuschrauben und die Sommerpneus aufzuziehen.
„Herzlichen Dank an die Familie Stiebitz, die uns in jeder Hinsicht unterstützte, ihre Ausstellungsfahrzeuge ausräumte und eine große Kaffeestube im Verkaufsraum für uns einrichtete“, schwärmte Festburschensprecher Simon Bauer.

Heimatfest Waldthurn

Ausstellung der Waldthurner Künstler zum Heimatfest

Eröffnung bereits am Pfingstmontag

von franz voelkl

Im Rahmen des Waldthurner Heimatfestes (9. bis 18. Juni) ist auch ein kultureller Bereich vorgesehen. Ein Programmpunkt ist eine Ausstellung von Waldthurner (Hobby) Künstlern und Künstlerinnen unter der Federführung von Josef Forster und Rudolph Meißner.Heimatfest Waldthurn

Die Eröffnung der Ausstellung und Vernissage findet bereits am Pfingstmontag, 5. Juni 2017, um 18 Uhr mit Bürgermeister Josef Beimler und der Vorstellung der Künstler(innen) und Kunstwerke statt. Dass es in Waldthurn eine Menge Künstler gibt zeigt, dass sich spontan 15 Personen gemeldet haben, die sich an der Ausstellung aktiv beteiligen wollen.

Beckenzachel Wigg

Natürlich ist Künstler nicht gleich Künstler. Da gibt es akademische und freischaffende Künstler, die von Ihrer Tätigkeit leben und überregional präsent sind. Hierzu zählt z.B. der bekannte aus Waldthurn stammende und in Kallmünz lebende Maler und Bildhauer Ludwig Bäuml –der Beckenzachel Wigg. Der gelernte Kirchenmaler stellte in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen aus und erhielt für seine Arbeiten in der Oberpfalz zahlreichen Auszeichnungen. Seit 2001 ist er Vorsitzender des Berufsverbandes Bildender Künstler Niederbayern/Oberpfalz e.V. Er wird voraussichtlich eine eigene Ausstellung zeigen.

Hans Malzer

Der gebürtige Waldthurner Hans Malzer widmet ebenfalls der Kunst sein Leben, dessen Werk im Landkreis Augsburg durch zahlreiche Arbeiten im öffentlichen Raum vertreten ist. Er lehrte als Dozent am Lehrstuhl für Kunstpädagogik der Universität Augsburg. In zahlreichen Einzelausstellungen waren seine vorwiegend sakralen Arbeiten an verschiedenen Orten Süddeutschlands und Italiens zu sehen. Einige dieser Werke wird er voraussichtlich während des Heimatfestes neben der eigentlichen Ausstellung auch in der Pfarrkirche vorstellen.

Künstler aus der Marktgemeinde

Wer seine Kunst als Hobby oder nebenberuflich betreibt hat es schwer sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Umso erfreulicher ist es, dass sich bisher 13 Personen an der eigentlichen Ausstellung beteiligen: Rudi Meißner, Marianne und Franziska Pausch, Dr. Nikolaus Globisch, Christine Hörig, Dominik Klos, Alfons Härtl, Monika Zielbauer, Richard Steiner, Julia Müller, Helmut Wolf sowie Monika und Josef Forster. Weitere Interessenten mit Wurzeln in Waldthurn, die in den Bereichen Kunsthandwerk, Kunstgewerbe, künstlerische Grafik und Fotografie, Malerei, Skulpturen usw. zwei, drei oder mehrere Objekte beisteuern können, sind noch herzlich willkommen. Sie können sich gerne bei Josef Forster (Tel. 09657 250) melden und informieren lassen.

„Es soll noch nicht zu viel verraten werden. Aber es wird eine abwechslungsreiche und vielfältige Ausstellung bei der es für jeden Geschmack etwas zu sehen und zu bestaunen gibt“, erklärte Forster. Präsentiert werden verschiedene Maltechniken von Aquarell bis Acryl, Skulpturen aus Holz und Naturmaterial, Keramik, Einlegearbeiten (Intarsien) und Fotografien. Die große Zahl der Aussteller und die zahlreichen Objekte erfordern viel Platz und genügend Licht für eine gefällige Präsentation. Die Schulturnhalle liegt praktischer Weise neben dem Festgelände, so dass sie allen Besuchern vor den Veranstaltungen ohne großen Aufwand ausreichend Gelegenheit für einen Besuch der Ausstellung bietet.

Mindestens an sechs Tagen während des Heimatfestes ist die Ausstellung für Besucher geöffnet. Die genauen Zeiten werden noch bekannt gemacht. Der Eintritt ist frei.

Autorenlesung im Rahmen der Künstlerausstellung

Aus organisatorischen Gründen und für eine bessere Attraktivität wurde die Uhrzeit der Heimatfest – Autorenlesung geändert. Diese findet nun am Dienstag, 13. Juni um 16.30 Uhr im Bereich der Künstlerausstellung statt. Die beiden Autoren Georg Schmidbauer und Josef Forster tragen dabei aus ihren Werken kurze und humorvolle Geschichten aus Waldthurn und der Oberpfalz vor.

800 Jahre Waldthurn – Bischof zelebriert Festgottesdienst

von franz voelkl

Waldthurn feiert vom 9. bis 18 Juni sein Heimatfest mit dem 800-jährigen Jubiläum und 500 Jahre Markterhebung. Der Markt am Fuße des Fahrenberg kann als Ehrenschirmherrschaft mit einem echten Fürstenehepaar, ihre Durchlaucht Fürstin Elisabeth von Lobkowicz und Durchlaucht Fürst Jaroslav von Lobkowicz aufwarten. Am 11. Juni findet ein feierlicher Festgottesdienst in der Waldthurner Pfarrkirche St. Sebastian statt. Kein geringerer als der Bischof des Bistums Ostrau-Troppau František Václav Lobkowicz, der Bruder des Fürsten wird diese Festmesse zelebrieren. Der Bischof des jüngsten Bistums der römisch-katholischen Kirche in der Tschechischen Republik verweilte letzte Woche zur Kur in Karlsbad. So reiste eine Delegation mit Waldthurns Pfarrer Marek Baron sowie Bürgermeister Josef Beimler an der Spitze in den berühmten und traditionsreichen Kurort. Sie besuchten den Bischof, um ihn für das Fest im Juni und speziell zur Feier des Festgottesdienstes einzuladen.

„Wenn es meine Gesundheit zulässt werde ich gerne nach Waldthurn kommen“, meinte der Würdenträger. Kirchenpfleger Max Kick und Pfarrgemeinderatssprecherin Birgit Bergmann überreichten eine speziell gestaltete Bitturkunden zur offiziellen Übernahme der Zelebration des Festgottesdienstes. Ebenso dabei war der Waldthurner „Corporal“ Helmut Gollwitzer, von der Hochfürstlich Lobkowitzischen Grenadier Garde und der Gefürsteten Grafschaft Sternstein. Er überreichte zusammen mit seinem Kollegen Hans Härtl, der in Begleitung seiner Ehefrau Erika anreiste, einen Präsentkorb mit Waldthurner Gänsbürgerspezialitäten.

Bischof für Festgottesdienst 800 Jahre Waldthurn

Bild von links: Pfarrer Marek Baron, Bischof František Václav Lobkowicz, Helmut Gollwitzer, Erika und Hans Härtl, Bürgermeister Josef Beimler, Kirchenpfleger Max Kick und PGR-Sprecherin Birgit Bergmann

Bildergalerie Faschingsumzüge

Gelungener Start ins Heimatfestjahr

(fvo) Lauter und bunter hätte der Startschuss für 2017 nicht sein können. Die Verantwortlichen der 800-Jahr-Feier schossen um Mitternacht das Festjahr mit einem professionellen Feuerwerk an. Die Lichtershow zur Eröffnung des Festjahrs schlug trotz nicht optimaler Wetterbedingungen ein. „Ahhh und Ohhh“ waren die Kommentare der vielen Besucher, die auch zur „Four-Season“-Party“ der Festdamen und -burschen in das alte Lobkowitzschloss gekommen waren.

Impressionen aus der Silvesternacht gibt es hier:

 

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Adventsmeeting der Festdamen

Gib Gummi! – Festburschen Waldthurn wechseln Reifen gegen kleine Spende

(Text: Andreas Holfelner) Am Samstag organisierten unsere Festburschen eine Reifenwechselaktion an den Hebebühnen des Autohauses Stiebitz in Albersrieth.
Die ersten Autos warteten bereits vor dem Start um 9 Uhr auf dem Werkstattgelände und die vier Hebebühnen waren durchgehend belegt.
Neben dem Reifenservice, den man für eine kleine Spende bekam, boten die Burschen Kaffee, Kuchen, Getränke und belegte Semmeln im Verkaufsraum des Autohauses an.

Nach getaner Arbeit bedankte sich Simon Bauer im Namen der Festburschen bei den Mitarbeitern des Autohauses und der Familie Stiebitz mit kleinen Geschenken.
Da die Resonanz der Bevölkerung sehr gut war und es sowohl den Burschen als auch der Familie Stiebitz sehr gefallen hat, steht einer Wiederholung zu Ostern nichts im Weg
.

 

 

 

 

Gelungener Frühstücksbrunch der Festdamen

Mit soviel Anklang hatten selbst die Veranstalter rund um die Festdamen des Heimatfestes Waldthurn nicht gerechnet – Über 100 Personen aus dem Gemeindegebiet Waldthurn und darüber hinaus hatten sich für den Frühstücksbrunch der Festdamen am vergangenem Sonntag angemeldet. Die Festdamen und der Unterausschuss Festdamen hatten bereits tags zuvor das Pfarrheim aufwändig hergerichtet und eine beeindruckende Auswahl an Speisen vorbereitet. Mit heißem Kaffee, herzhaftem Rührei mit Speck, Wurst, Käse, verschiedenen Aufstrichsorten, frischem Orangensaft und vielen weiteren Köstlichkeiten lies das Buffet bei den Gästen keine Wünsche offen.

Ein großer Aufwand, der sich mehr als gelohnt hat!

Public Voting für das Bayern 3 Dorffest in Moosbach

Waldthurner helfen Moosbach. Unter diesem Motto ging’s am letzten Sonntag nach Moosbach, um eine der größten Partys Bayerns  in die Oberpfalz zu holen. Zusammen mit 1. Bürgermeister Josef Beimler und 2. Bürgermeister Roman Bauer unterstützten auch zahlreiche Vertreter des Organisationssausschusses des Heimatfest 2017 die Moosbacher Bemühungen um das Bayern 3 Dorffest mit ihrer Stimme. Auch die Festdamen und Festburschen kamen in einer stattlichen Anzahl und mit allerhand elektronischem Gerät zur Public Voting Party, um Moosbach auf Platz 1 der Abstimmung zu bringen.

Update 24.08.2016

Moosbach hat es geschafft und ist als Zweitplatzierter in das Finale für die Vergabe des Bayern 3 Dorffestes eingezogen. Das komplette Ergebnis der Abstimmungsrunden gibt es auf der Bayern3 Dorffestseite.

Am Samstag den 27.08. kommt es nun zum direkten Schlagabtausch zwischen Moosbach und dem direkten Konkurrenten aus dem oberbayerischen Unterdießen. Daumen drücken, damit dieses Event  mit tollen Musikbands und Künstlern in die Oberpfalz geht.

Update 27.08.2016

Herzlichen Glückwunsch an Moosbach zum Gewinn des Bayern 3 Dorffest! Wir haben mit euch mitgefiebert und freuen uns nun schon auf den 10.September!

Waldthurner kleben sich eine

(fvo) Wo gibt`s denn sowas? Anlässlich der 800-Jahr-Feier der ersten urkundlichen Erwähnung Waldthurns und gleichzeitig der Erinnerung an 500 Jahre Markterhebung Waldthurn will die Festleitung den vielen Interessenten des großen Festes vom 9. bis 18. Juni 2017 „eine kleben“. Die Verantwortlichen haben ein besonderes Highlight hervorgezaubert. Die Waldthurner feiern und legen eine individuelle Briefmarke für das Heimatfest mit einem Wert von 70 Cent auf. Die Festleitung mit Bürgermeister Josef Beimler, Christian Gallitzendörfer, Thomas Bergmann und Josef Pflaum stellten nun das Exemplar vor.

Bild 3 (fvo) Festleiter Josef Beimler (Zweiter von rechts) mit seinen Stellvertretern Thomas Bergmann, Josef Pflaum und Christian Gallitzendörfer (von links)

(fvo) Festleiter Josef Beimler (Zweiter von rechts) mit seinen Stellvertretern Thomas Bergmann, Josef Pflaum und Christian Gallitzendörfer (von links)

Die Idee dazu hatte Pflaum, der bei der Deutschen Post beschäftigt ist. Umgesetzt hat es Manfred Müller, der im Unterausschuss Werbung tätig ist und ein Profi auf dem Gebiet der Grafik ist. Mit einer speziellen Grafikauflösung gab er die „800-Jahr-Marke“ bei der Deutschen Post – E-Filiale – über die Marktgemeindeverwaltung in Auftrag. „Vorerst haben wir 1000 Stück geordert, die bei der Marktgemeinde erworben werden können“, erklärte Pflaum bei der Vorstellung des Postwertzeichens. Dieses kann bei der Marktverwaltung auch von jeden Bürger aber auch Sammler erworben werden. Die Briefmarke enthält das 800-Jahr-Logo, das Tradition und modernes Auftreten auf den kleinsten gemeinsamen Nenner bringt. Es handelt sich um ein Signet, in dem eine Gans einen Turm mit ihren Schwingen umfasst. Der Spagat zwischen dem traditionellen Wappenelement und einem kleinen Schuss Selbstironie ist gewollt und geglückt. Die Skizze für das Signet lieferte der Waldthurner Dominik Klos, die grafische Ausfertigung erarbeitete dann Manfred Müller. Die Briefmarke ist individuell und natürlich auch auf jeden Brief als Postwertzeichen gültig.

Zudem sind Poloshirts (22 Euro), Sommer – T-Shirts (20 Euro) und für die kühlere Jahreszeit Sweatjacken (Damen 32 Euro, Herren 36 Euro) der 800-Jahrfeier im freien Verkauf. Alle Größen für Frauen und Männer aber auch Kinder sind in der Marktverwaltung erhältlich. Außerdem gibt es für Autos Heckscheiben- und Seitenscheibenaufkleber in kleiner Ausführung für 3 Euro, als Mittelgröße für 4 Euro und ganz groß für 6 Euro.

Bild 1 (fvo) Die Waldthurn - Briefmarke

(fvo) Die Waldthurn – Briefmarke zum Heimatfest

Tolle Tage beim 125-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Spielberg

Für Viele war das 125-jährige Jubiläum der freiwilligen Feuerwehr Spielberg bereits im Vorfeld DAS Partyhighlight im Jahr 2016 und die Erwartungen wurden nach diesen drei tollen Tagen sicher nicht enttäuscht. Von Freitag bis Sonntag lud die Jubelwehr aus dem Nachbarort am vergangenem Wochenende zum 125-jährigen Bestehen und überzeugten mit einem großartigem Festprogramm.

Stimmungsvoll starteten unsere Festdamen und zahlreiche Mitglieder der Unterausschüsse und des Organisationssausschusses des Heimatfestes Waldthurn 2017 am Freitag zu den Klängen der „Stoapfälzer Spitzbuam“  in die Festtage. Und auch am Samstag mischten sich einige Vertreter wieder unter die zahlreichen Besucher des Feuerwehrfestes.

Am Sonntag stand dann der Höhepunkt des Festes an, der Festzug durch das aufwändig geschmückte Spielberg. Gemeinsam mit dem Waldthurner Heimatfest-Block reihten sich eine Vielzahl der Waldthurner Vereine in den vorderen Plätzen mit ein und zogen, angeführt vom Waldthurner Schloß ins Festzelt ein.

Anschließend sorgte die Waldthurner Trachtentkapelle für einen stimmungsvollen Ausklang eines tollen Festes!

Hut ab, Spielberg und bis nächstes Jahr zum Heimatfest Waldthurn!

Viel geboten für das Heimatfest Waldthurn am vergangenem Wochenende

Das Heimatfest 2017 wirft seine Schatten voraus und für die Waldthurner Abordnungen standen wieder einige Aktivitäten auf dem Programm.

Am Samstag ging’s zum Festauftakt nach Pleystein zum 500-jährigen Gründungsjubiläum des Schützenverein Pleystein. Sowohl stimmungstechnisch zu den Klängen von Pop nach Acht, als auch durch die Vielzahl der Mitfahrer gab der Waldthurner Block den Ton im Festzelt an. Mit dabei waren natürlich die Festdamen, die kräftig die Stimmung mit anheizten.

Am Sonntag fand dann bei herrlichem Wetter das alljährliche Bürgerfest auf dem Marktplatz in Waldthurn statt. Mit einer tollen Kinderschminkaktion trugen unsere Festdamen mit zum Gelingen des Festes bei und zauberten allerlei Buntes auf die zahlreichen Gesichter der Kinder. Als Höhepunkt des Bürgerfestes ließen die Festdamen dann beleuchtete Ballons in den Waldthurner Nachthimmel steigen und warben mit ihrem einstudiertem Festspruch für das Heimatfest Waldthurn im kommenden Jahr.

Zu Gast in Georgenberg – 125 Jahre FFW Georgenberg

Wie schon letztes Wochenende stand diesen Freitag und Sonntag für die Waldthurner Heimatfest-Abordnung ein Jubiläum der Feuerwehr auf dem Plan , diesmal in der Nachbargemeinde Georgenberg. Am Freitag besuchten zahlreiche Waldthurner den „Tag der Jugend“. Wie immer ließen es sich die Festdamen nicht nehmen für ausgelassene Stimmung im Festzelt zu sorgen und konnten auch Bürgermeister Johann Maurer als Stimmungsmacher gewinnen.

Zum Festzug am Sonntag hatten sich viele Vereine der Waldthurner Vereinsgemeinschaft dem „Waldthurner Schloss“ und dem Organisationsauschuss des Heimatfestes angeschlossen. Zusammen mit der Waldthurner Trachtenkapelle ging es im Gleichschritt ins Festzelt, um gemeinsam ein paar schöne Stunden zu erleben.

 

Die Waldthurner in Lerau!

Bereits am Freitag machte sich eine stattliche Abordnung an Waldthurner auf zum 125-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Lerau. Mit dabei waren natürlich unsere Festdamen, welche wieder einmal kräftig die Werbetrommel für die Festtage nächstes Jahr rührten. Zu den Klängen der Partyband „Stoapfälzer Spitzbuam“ erlebten alle Mitfahrer einen bunten und stimmungsvollen Abend, ehe es mit dem Bus gemeinsam wieder nach Hause ging.

Am Sonntag dann beeindruckte das Waldthurner Festvolk mit einem meterlangen „Waldthurner Block“  die zahlreichen Zuschauer des Festumzuges in Lerau. Bei herrlichem Wetter hatten sich etliche Waldthurner Vereine den Festdamen und Mitgliedern der verschiedenen Unterausschüsse angeschlossen, um gemeinsam auf das anstehende Festjahr 2017 aufmerksam zu machen.

Schwamm drüber – Autos in Waldthurn nun sauber

Waldthurn (fvo) Tags zuvor nippten die Festdamen noch beim Rock im Stodl in Woppenrieth bis tief in die Nacht an ihren Getränken – am Samstag hatten sie einen Autoschwamm in den Händen. Am Samstagnachmittag wuselte es am Feuerwehrhaus nur so vor lauter fleißigen, hübschen Bienen. Die Festdamen der „800 – Jahrfeier im Jahr 2017“ wuschen insgesamt 73 Autos, darunter die Feuerwehrautos aus Waldthurn und Tännesberg. Auch drei Motorräder, ein Quad und ein John Deere Traktor, der vom Grenzland aus Pfrentsch anreiste, befreiten die Damen gefühlvoll oder auch dort wo es sein musste mit einer gewissen Hartnäckigkeit vom Schmutz.

Autowaschaktion der Festdamen Heimatfest Waldthurn

Bild (fvo) Autowaschaktion der Festdamen in Waldthurn

Unter der Leiterin des Unterausschusses „Festdamen“, Karin Kleber zeigten sie „professionelle Arbeitsteilung“ und bildeten verschiedene Spezialteams. Festausschussmitglied und 3. Bürgermeister Hans-Peter Reil schwang souverän die Pistole des Hochdruckreinigers, nahm die Vorreinigung  vor und befreite die Autos „aus der Hüfte heraus“ vom groben Schmutz. Anschließend kamen die Teilbereichteams Dach, Seiten, Heck und Felgen zum Einsatz. Danach schnappten die jungen Damen sich sogar noch ein Leder und wischten den Lack trocken. So ging es Schlag auf Schlag, besser gesagt Auto auf Auto und in der Zwischenzeit verkauften die Damen auch noch durstlöschende Getränke, Wurstsemmeln, Kaffee, russischen Zupfkuchen, Muffins oder auch Käsekuchen. Zur Unterhaltung der Arbeiterinnen aber auch der wartenden Autobesitzer legten sie heiße Rhythmen auf den CD-Player auf. „Jeder durfte für die Dienste am Auto zahlen, was er für richtig empfand“, sagte Kleber. Der Erlös der Autowaschaktion wird für die Festkleider der 34 Festdamen verwendet.

Clubberer denken an Festdamen

Waldthurn (fvo) Die Fußballer des 1. FC Nürnberg bereiten ihren Fans derzeit sehr viel Spaß. Diese Freude gab der FCN – Fanclub Waldthurn am vergangenen Samstag, zwei Tage vor dem entscheidenden Spiel um den Bundesligaaufstieg gegen Eintracht Frankfurt an die Festdamen des Waldthurner Heimatfestes weiter. Eine Abordnung mit Georg Gollwitzer, Matthias Bergler und Christian „Witty“ Wittmann übergab eine Spende von insgesamt 300 Euro in die Kasse der Festdamen der 800-Jahrfeier im nächsten Jahr.

„Ein Teil davon ist der Erlös aus der Plattenparty, die wir im in der Waldthurner Festhalle abhielten“, erklärte Gollwitzer. Man wolle die jungen Damen hinsichtlich der Kosten für die Festkleider unterstützen. Die Leiterin des Unterausschusses „Festdamen“, Karin Kleber dankte den Waldthurner Clubberern und wünschte für das Aufstiegsspiel am Montag viel Erfolg.

Bild (fvo) Karin Kleber (Dritte von links) und FCN-Fanclub – Kassenmanager Georg Gollwitzer (rechts daneben)

Bild (fvo) Karin Kleber (Dritte von links) und FCN-Fanclub – Kassenmanager Georg Gollwitzer (rechts daneben)

Schirm für Landrat

„Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich.“ Nachdem am vergangenen Wochenende das Fürstenehepaar Lobkowicz aus Krimice sich bereiterklärt hatte, die Ehrenschirmherrschaft für die 800-Jahr-Feier zu übernehmen (wir berichteten), folgte nun einen weiterer Schritt der Waldthurner Festleitung.

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Die Waldthurner Abordnung mit Bürgermeister Josef Beimler (Fünfter von links) und der Festorganisationsleitung sprach am Dienstag beim Neustädter Landrat Andreas Meier (Siebter von links) vor. Die Delegation drückte ihm einen Schirm zur Übernahme der Schirmherrschaft für das große Fest vom 9. bis 18. Juni 2017 in die Hand. Bild: fvo

Am Dienstagnachmittag sprach eine Abordnung mit Bürgermeister Josef Beimler, der Festorganisationsleitung mit Thomas Bergmann, Christian Gallitzendörfer und Josef Pflaum an der Spitze, beim Neustädter Landrat Andreas Meier vor. Die Delegation drückte ihm ebenfalls einen symbolischen Schirm zur Übernahme der Schirmherrschaft für das große Fest vom 9. bis 18. Juni 2017 in die Hand.
„Da das Fürstenpaar Lobkowicz bereits der Ehrenschirmherrschaft zusicherte, wollen wir nun im Lobkowitzschloss in Neustadt den Kreisfürsten Landrat Andreas Meier ebenfalls um die Zusage bitten“, meinte der „Waldthurner Marktfürst“ amüsiert.

„Wo muss ich unterschreiben?“, fragte Meier und erwiderte, dass es für ihn eine Selbstverständlichkeit sei, dieses Amt zu übernehmen. Waffengewalt durch die kleine Abordnung der „Historisch Hochfürstlich Lobkowitzsche Grenadiergarde der Gefürsteten Grafschaft Störnstein“ mit dem Waldthurner Helmut Gollwitzer müsse nicht angewendet werden. Bei einer Gesprächsrunde erörterte Festleiter Bergmann den Stand der Organisation.

Fürstlicher Ehrenschirmherr

Nicht jedes Fest kann mit einem echten Fürstenehepaar als Schirmherren aufwarten. Für Waldthurn ist dies 2017 bei der 800-Jahr-Feier aber der Fall.

„Aufgrund der langen und guten Zeit, in der die Familie Lobkowicz den Markt Waldthurn begleitet hat, wäre es eine Ehre, wenn Ihre Durchlaucht Fürstin Elisabeth von Lobkowicz und Ihre Durchlaucht Fürst Jaroslav von Lobkowicz die Ehrenschirmherrschaft für das 800-jährige Jubiläum übernehmen würden“, sagte der Waldthurner Heimatpfleger Georg Schmidbauer aus Oberbernrieth. Am Samstagmorgen machte sich ein vollbesetzter Bus Richtung Böhmen auf, um die Ehrenschirmherrschaft des Fürstenehepaars im tschechischen Krimice bei Pilsen zu erbitten. An der Spitze stand der Organisationsausschuss des Fests mit Bürgermeister Josef Beimler, Thomas Bergmann und Christian Gallitzendörfer. Auch dritter Bürgermeister Hans-Peter Reil, Markträte, Pfarrgemeinderatssprecherin Birgit Bergmann, Kirchenpfleger Max Kick und einige Festdamen um Karin Kleber waren angereist.

Unter den Klängen der Trachtenkapelle Waldthurn marschierte die beeindruckende Abordnung in das Schloss des Fürstenehepaars in Krimice ein. Ein echter Hingucker war die „Historisch Hochfürstlich Lobkowitzsche Grenadiergarde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein“, die unter Leitung von Christian Kraus ihre Aufwartung machte und im Garten des Schlosses einen Ehrensalut abfeuerte, der die Einheimischen hellhörig werden ließ.

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Die Waldthurner Abordnung bat Fürst Jaroslav von Lobkowicz (mit rotem Pullunder) und Fürstin Elisabeth von Lobkowicz (rechts davor), die Ehrenschirmherrschaft für die 800-Jahr-Feier zu übernehmen. Bild: fvo

„Vítáme Vás“ – herzlich willkommen“, meinte der Fürst, der Abgeordneter im tschechischen Parlament ist, eine Sauerkrautfabrik sowie eine Gärtnerei führt und eine große landwirtschaftliche Fläche bewirtschaftet. Bürgermeister Beimler erinnerte an die erste urkundliche Erwähnung des Markts Waldthurn 1217. „So können wir im nächsten Jahr vom 9. bis 18. Juni das 800-jährige Jubiläum feiern.“ Von 1666 bis 1807 war Waldthurn unter der Regierung der Familie Lobkowitz. Es war die sogenannte Goldene Zeit von Waldthurn. „Danach mussten wir uns dem Königreich Bayern unterordnen“, meinte Beimler.

Die Organisationsleiter Thomas Bergmann und Christian Gallitzendörfer überreichten einen Blumenstrauß sowie einen Geschenkkorb mit regionalen Oberpfälzer Produkten an die Durchlauchten. „Wir übernehmen die Ehrenschirmherrschaft sehr gerne“, antwortete der Fürst unter dem Applaus der Gäste aus der Oberpfalz. „Nur durch solche Aktionen können wir die Spaltung zwischen Deutschen und Tschechen, hier speziell zwischen Böhmen und der Oberpfalz wieder schließen“, schwärmte die Fürstin. Der Bürgermeister von Krimice, Vít Mojžís, meinte, dass hier eine „klasse Truppe“ aus der Oberpfalz angereist sei, deren Wunsch das Fürstenpaar bestimmt nicht abschlagen werde.

34 Festdamen für „800 – Jahrfeier“

Schon zu Weihnachten traten die 34 hübschen Festdamen der „800 – Jahrfeier im Jahr 2017“ das erste Mal an die Öffentlichkeit und verkauften süße Köstlichkeiten wie Spitzbuben oder Engelsaugen an die Gottesdienstbesucher.

Derzeit steht für die jungen Frauen die Anprobe für die feschen Dirndl bevor. Gespannt darf man auch auf die historischen Gewänder sein. Diese wurden bereits in Plößberg bei der Schneiderei Kreuzer, bei der man schon bei der 775-Jahrfeier vor 25 Jahren „in der Kundschaft“ war, angemessen.

Am Samstag, 21. Mai ab 14 Uhr legen die 34 Damen ihre 68 zarten Hände bei einer Autowaschaktion am Waldthurner Bauhof an den Fahrzeugen der Bevölkerung an.

Kaffee, Kuchen, Wurstsemmeln werden die Wartezeit der Autobesitzer kulinarisch verkürzen. Bei den Vorrundenspielen der Fußballeuropameisterschaft im Juni diesen Jahres bieten die Damen im Pfarrheim jeweils ein Public Viewing an. Übrigens – wer jetzt keine Festdame ist, ist selbst schuld. Es sind keine Anmeldungen mehr möglich.

Ab zirka Oktober / November gibt es den „800 – Jahre Waldthurn Kalender“ der hübschen Festdamen.

Bild (fvo) Festdamen mit Festausschuss der 800-Jahr Feier

Bild (fvo) Festdamen mit Festausschuss der 800-Jahr Feier

Zum Festausschuss Festdamen gehören:

Als Leiterin Karin Kleber, Birgit Bergmann, Maria Greim, Martina Pankotsch, Birgit Bocka, Hans-Peter Reil, Antonia Ebnet (Schriftführerin), Franziska Ebnet, Erna Gollwitzer und Hannah-Sophia Hornstein.

Bild (fvo) Festdamen mit Festausschuss der 800-Jahr Feier

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